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Fulminante Hepatitis und akute Leberinsuffizienz

Fulminante Hepatitis und akute Leberinsuffizienz

Die aktue hepatozelluläre Insuffizienz (oder akute Leberinsuffizienz) ist ein kritischer und lebensbedrohlicher Zustand. Dabei arbeiten die Hepatozyten nur unzureichend, was schwerwiegende Folgen haben kann. Ein Kind kann dann verwirrt, unruhig oder gar komatös sein. Es kann Koagulationsprobleme (Gerinnungsprobleme) haben, mit einer damit verbundenen Neigung zu spontanen Blutungen. Die akute Leberinsuffizienz kann zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum führen, die man als „Aszites“ bezeichnet. Sie kann auch die Ursache für eine Niereninsuffizienz oder für Stoffwechselprobleme wie zu hoher Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) sein. 

Die akute hepatozelluläre Insuffizienz kann plötzlich bei einem gensunden Patienten auftreten. Die Leberinsuffizienz hat viele Gründe, die leider nicht immer sehr klar sind. Zu den bekannten Gründen gehören Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Autoimmunsystems, aber auch bestimmte Substanzen, die für die Leber toxisch sein können z.B. Alkohol. Mehrere Medikamente können toxisch sein, wenn sie überdosiert sind, wie z.B. Paracetamol (Dafalgan), das in mehreren fiebersenkenden oder schmerzlindernden Medikamenten enthalten ist. In der Standarddosierung ist die Einnahme von Paracetamol unbedenklich. Pilze der Familie der Wustlingsverwandten (Amanitaceae) sind ein Beispiel für nicht medikamentöse Substanzen, die für die Leber toxisch sein können. Infektionen, vor allem viraler Art, können ebenfalls die Ursache für eine Leberinsuffizienz sein.

Die Therapie hängt von den Ursachen der Leberinsuffizienz ab. Im Allgemeinen überwachen die Ärzte ein solches Kind intensiv und versuchen, dessen lebenswichtigen Funktionen und die Leberfunktionen aufrechtzuerhalten. Die letzte Behandlungsmöglichkeit ist eine sofortige Lebertransplantation.

evlk NEWS

Jahrestreffen EVLK im Technorama Winterthur 2018 

Der nasskühle 1. September ist wohl wie gemacht für ein besonders gemütliches Zusammenkommen der EVLK Familien inmitten der verblüffenden Welt der Naturwissenschaften. Wir starten um 10 Uhr im Eingangsbereich mit einem Apéro und einer kurzen Vorstellungsrunde. Genial! Wieder sind neue Gesichter dazu gestossen oder nach langen Jahren wiedergekommen, so dass es viel zu besprechen gibt. Es ist schön, Persönliches, Bedrückendes, aber auch Erheiterndes miteinander zu teilen und zu spüren, wie Beziehungen wachsen. Später ist dann dem kindlichen und erwachsenen Gwunder keine Grenze mehr gesetzt und wir schwärmen aus. Ob Blitz-Vorführung oder Reaktionstraining mit Bestleistungen oder Holzkügelibahnen oder optischen Phänomenen oder ... das Technorama bietet Kurzweiliges für Gross und Klein. 

Das gemeinsame, fröhliche Mittagessen findet dann nicht auf dem Grillplatz statt sondern am Schärmen – aber soviel ist sicher: Nasskühl war heute sicher nur das Wetter! 

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org