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Fulminante Hepatitis und akute Leberinsuffizienz

Fulminante Hepatitis und akute Leberinsuffizienz

Die aktue hepatozelluläre Insuffizienz (oder akute Leberinsuffizienz) ist ein kritischer und lebensbedrohlicher Zustand. Dabei arbeiten die Hepatozyten nur unzureichend, was schwerwiegende Folgen haben kann. Ein Kind kann dann verwirrt, unruhig oder gar komatös sein. Es kann Koagulationsprobleme (Gerinnungsprobleme) haben, mit einer damit verbundenen Neigung zu spontanen Blutungen. Die akute Leberinsuffizienz kann zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum führen, die man als „Aszites“ bezeichnet. Sie kann auch die Ursache für eine Niereninsuffizienz oder für Stoffwechselprobleme wie zu hoher Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) sein. 

Die akute hepatozelluläre Insuffizienz kann plötzlich bei einem gensunden Patienten auftreten. Die Leberinsuffizienz hat viele Gründe, die leider nicht immer sehr klar sind. Zu den bekannten Gründen gehören Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Autoimmunsystems, aber auch bestimmte Substanzen, die für die Leber toxisch sein können z.B. Alkohol. Mehrere Medikamente können toxisch sein, wenn sie überdosiert sind, wie z.B. Paracetamol (Dafalgan), das in mehreren fiebersenkenden oder schmerzlindernden Medikamenten enthalten ist. In der Standarddosierung ist die Einnahme von Paracetamol unbedenklich. Pilze der Familie der Wustlingsverwandten (Amanitaceae) sind ein Beispiel für nicht medikamentöse Substanzen, die für die Leber toxisch sein können. Infektionen, vor allem viraler Art, können ebenfalls die Ursache für eine Leberinsuffizienz sein.

Die Therapie hängt von den Ursachen der Leberinsuffizienz ab. Im Allgemeinen überwachen die Ärzte ein solches Kind intensiv und versuchen, dessen lebenswichtigen Funktionen und die Leberfunktionen aufrechtzuerhalten. Die letzte Behandlungsmöglichkeit ist eine sofortige Lebertransplantation.

evlk NEWS

Begegnung in der Glasi Hergiswil

Bei allerschönstem Frühlingswetter und schon fast sommerlichen Temperaturen trafen sich am 21. April über 40 Eltern, Grosseltern und Kinder in der Glasi Hergiswil. Nach einem Apéro am See mit feinem Zopf ging es gruppenweise los zu einer kleinen Rundtour. Man konnte das Museum besuchen, ins Glaslabyrinth und sogar eine Glaskugel selber blasen. Ein tolles Programm, das auch den Kindern gut gefiel!

Danach trafen sich die 3 Gruppen wieder zum gemütlichen Picknick auf dem Glasi-Spielplatz. Dort blieb viel Zeit, um einander kennen zu lernen, auszutauschen und alte Bekanntschaften aufzufrischen. Schön war auch, dass Anne dabei war, die vor 17 Jahren eine Lebertransplantation hatte, und die nun selber Mutter von 2 gesunden Kindern ist. Solche Beispiele machen Mut für die Zukunft unserer eigenen leberkranken Kinder!

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder im September am nächsten Treffen in Winterthur!

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org

Jahrestreffen EVLK

Die Sonne meinte es gut mit uns an diesem Herbsttag, an dem wir auf 30 Jahre EVLK anstossen durften. Es fanden spannende Begegnungen mit angeregten Diskussionen statt und freudige Wiedersehen nach Jahren ohne Kontakt. Die Kinder waren besonders interessiert an Begegnungen mit anderen, ebenfalls transplantierten Kindern. Es war rührend, wie sie miteinander gespielt, geredet und das Papiliorama entdeckt haben! Die Krankheiten unserer Kinder stellen uns im Alltag vor vielfältige Herausforderungen. Gerade deshalb war es sehr wohltuend, in einem entspannten Rahmen untereinander auszutauschen. Besonders motiviert haben uns die beiden transplantierten Frauen, die ihre Kinder mitgebracht haben. Es ist wunderbar zu sehen, wie Maya und Anne trotz den gesundheitlichen Einschränkungen, die Krankheit und Transplantation mit sich bringen, eine eigene Familie gegründet haben!

Das wünschen wir unseren Kindern: Dass ihnen alle Möglichkeiten im Leben offenstehen und sie ihren Weg gehen können.