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Autoimmunkrankheiten

Autoimmunkrankheiten

Die Autoimmunhepatitis (AIH) und die sklerosierende Cholangitis sind Autoimmunkrankheiten, d.h., der Organismus greift seine eigenen Zellen an. Das bedeutet, dass die Leber von Antikörpern angegriffen wird, die vom Organismus selbst produziert werden.

Von der Autoimmunhepatitis sind Mädchen häufiger betroffen. Die Diagnose wird mithilfe einer Leberbiopsie und von Blutanalysen gestellt, bei denen anormale Leberwerte und Antikörper im Blut festgestellt werden. Die Behandlung besteht in einer Dämpfung des Immunsystems des Patienten, um die Entzündung der Leber und damit langfristig die Gefahr einer Zirrhose zu verringern. In der Regel werden Prednison und Azathioprin (Imurek®) verwendet, bei denen es sich um immunsupprimierende Mittel handelt.

Die sklerosierende Cholangitis (PSC, primary sclerosing chalangitis) tritt bei Jungen am häufigsten auf. Sie kann mit entzündlichen Erkrankungen des Darms einhergehen (Crohn, Colitis). Die Diagnose wird ebenfalls mithilfe einer Leberbiopsie und Blutanalysen gestellt (Lebertests und Vorhandensein von Antikörpern). Es werden auch bildgebende Verfahren eingesetzt, um eine Ausweitung der Gallgengänge aufzudecken. Im Gegensatz zur Autoimmunhepatitis spricht die sklerosierende Cholangitis nicht auf Immunsuppressiva (Steroide, Azathioprine) an. Man verfolgt daher einen abwartenden Ansatz, bei dem man Komplikationen der Cholestase, d.h. Mangel an fettlöslichen Vitaminen und Zerbrechlichkeit der Knochen, verhindert. Angesichts des erhöhten Risikos von Gallgengangkrebs ist die sklerosierende Cholangitis oft eine Indikation für eine Transplantation.

In einigen Fällen kann das Kind ein „Overlap-Syndrom“ aufweisen. Bei der Biopsie ergibt sich ein gemischtes Bild. Sie zeigt einerseits Anzeichen einer AIH und andererseits einer PSC. Das Kind muss dann sehr genau beobachtet werden, um die Nebenwirkungen der Behandlung zu begrenzen, wenn die Medikamente keine Wirkung zeigen.

evlk NEWS

Jahrestreffen EVLK im Technorama Winterthur 2018 

Der nasskühle 1. September ist wohl wie gemacht für ein besonders gemütliches Zusammenkommen der EVLK Familien inmitten der verblüffenden Welt der Naturwissenschaften. Wir starten um 10 Uhr im Eingangsbereich mit einem Apéro und einer kurzen Vorstellungsrunde. Genial! Wieder sind neue Gesichter dazu gestossen oder nach langen Jahren wiedergekommen, so dass es viel zu besprechen gibt. Es ist schön, Persönliches, Bedrückendes, aber auch Erheiterndes miteinander zu teilen und zu spüren, wie Beziehungen wachsen. Später ist dann dem kindlichen und erwachsenen Gwunder keine Grenze mehr gesetzt und wir schwärmen aus. Ob Blitz-Vorführung oder Reaktionstraining mit Bestleistungen oder Holzkügelibahnen oder optischen Phänomenen oder ... das Technorama bietet Kurzweiliges für Gross und Klein. 

Das gemeinsame, fröhliche Mittagessen findet dann nicht auf dem Grillplatz statt sondern am Schärmen – aber soviel ist sicher: Nasskühl war heute sicher nur das Wetter! 

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org