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Transplantation

Einleitung

Liebe Eltern, Ihr Kind leidet an einer schweren Leberkrankheit. Eine Transplantation ist erforderlich. Diese Zeilen wurden geschrieben, um Ihnen in den schweren Stunden zu helfen. Sie werden verstehen was eine Lebertransplantation ist und nützliche Erklärungen und Ratschläge finden.

Das Ziel der Transplantation ist, Ihrem Kind wieder ein normales Leben und ein harmonisches Dasein in der Familie zu ermöglichen. Dank allen technischen Mitteln, die heutzutage zur Verfügung stehen, kann dies verwirklicht werden. Es ist aber nur mit Hilfe von Ihnen und Ihrem Kind möglich.

Wenn Sie gut informiert sind, werden Sie an der Behandlung Ihres Kindes in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal teilnehmen können. Das ist sehr wichtig für das gute Funktionieren der transplantierten Leber!

Bei der Organtransplantation wurden in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt. Routinemässig werden heute in der Schweiz Herz, Lunge, Niere, Leber, Pankreas, Knochenmark und Hornhaut transplantiert.

Lebererkrankte Kinder werden ausschliesslich in Genf transplantiert. Haben Sie keine Angst! Auch wenn Genf sehr weit von Ihrem Wohnort entfernt liegt, werden Sie und Ihr Kind von den besten Spezialisten der Schweiz betreut.

Detaillierte Informationen rund um die Operation und den Spitalaufenthalt finden Sie auf der Homepage des Kinderspitals Genf: https://ekids.hcuge.ch/wordpress/de



evlk NEWS

Begegnung in der Glasi Hergiswil

Bei allerschönstem Frühlingswetter und schon fast sommerlichen Temperaturen trafen sich am 21. April über 40 Eltern, Grosseltern und Kinder in der Glasi Hergiswil. Nach einem Apéro am See mit feinem Zopf ging es gruppenweise los zu einer kleinen Rundtour. Man konnte das Museum besuchen, ins Glaslabyrinth und sogar eine Glaskugel selber blasen. Ein tolles Programm, das auch den Kindern gut gefiel!

Danach trafen sich die 3 Gruppen wieder zum gemütlichen Picknick auf dem Glasi-Spielplatz. Dort blieb viel Zeit, um einander kennen zu lernen, auszutauschen und alte Bekanntschaften aufzufrischen. Schön war auch, dass Anne dabei war, die vor 17 Jahren eine Lebertransplantation hatte, und die nun selber Mutter von 2 gesunden Kindern ist. Solche Beispiele machen Mut für die Zukunft unserer eigenen leberkranken Kinder!

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder im September am nächsten Treffen in Winterthur!

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org

Jahrestreffen EVLK

Die Sonne meinte es gut mit uns an diesem Herbsttag, an dem wir auf 30 Jahre EVLK anstossen durften. Es fanden spannende Begegnungen mit angeregten Diskussionen statt und freudige Wiedersehen nach Jahren ohne Kontakt. Die Kinder waren besonders interessiert an Begegnungen mit anderen, ebenfalls transplantierten Kindern. Es war rührend, wie sie miteinander gespielt, geredet und das Papiliorama entdeckt haben! Die Krankheiten unserer Kinder stellen uns im Alltag vor vielfältige Herausforderungen. Gerade deshalb war es sehr wohltuend, in einem entspannten Rahmen untereinander auszutauschen. Besonders motiviert haben uns die beiden transplantierten Frauen, die ihre Kinder mitgebracht haben. Es ist wunderbar zu sehen, wie Maya und Anne trotz den gesundheitlichen Einschränkungen, die Krankheit und Transplantation mit sich bringen, eine eigene Familie gegründet haben!

Das wünschen wir unseren Kindern: Dass ihnen alle Möglichkeiten im Leben offenstehen und sie ihren Weg gehen können.