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Abteilung

Aufenthalt in der chirurgischen Abteilung

In der kinderchirurgischen Abteilung ist es einfacher für Sie, sich im Zimmer bei Ihrem Kind aufzuhalten. Sobald Ihr Kind beginnt, aus dem Bett aufstehen, zu essen und sich zu betätigen, wird es sehr bald mit Ihnen spielen wollen. Für Sie beginnt dann ein Lernprozess im Hinblick auf seinen neuen Zustand (seine Bedürfnisse, seine Einschränkungen usw.) und seine Behandlungen, die es braucht. Es sind zahlreiche Medikamente einzunehmen, mit denen Sie sich nach und nach vertraut machen werden: mit ihren Namen, der Art und Weise ihrer Einnahme usw. Sie werden auch lernen, den Blutdruck zu kontrollieren. Und Sie werden die Werte und die Bedeutungen der verschiedenen Untersuchungen immer besser kennenlernen. Auf diese Weise verfolgen Sie die Entwicklung der Transplantation sehr genau. Nach und nach wird Ihr Kind in der Lage sein, das Zimmer zu verlassen, umherzugehen und wieder normale Beschäftigungen aufzunehmen.

Sie werden vielleicht auch eine Veränderung im Aussehen Ihres Kindes feststellen, das mit der Einnahme der Medikamente zusammenhängt. Sie können aber ganz beruhigt sein – das ist nur vorübergehend.


Rückkehr zu einem normalen Leben im Spital

Noch vor dem Verlassen des Spitals müssen Ihr Kind und Sie selbst damit beginnen, wieder eine normalere Lebensweise anzunehmen. Als die wichtigsten Mitglieder des Teams haben Sie, die Eltern, ein erhöhtes Mass an Verantwortung. Die anderen Teammitglieder vermitteln Ihnen, wie Sie einen grossen Teil der Pflege Ihres Kindes selbst übernehmen.

Es gibt verschiedene Aufgaben, deren Erledigung Sie im Spital erlernen werden und die Sie zum Teil auch weiter erledigen, wenn Sie wieder zu Hause sind. Genaueres erfahren Sie hier.

 

 

stefanie

Es besteht die Möglichkeit, für eine anfängliche Unterstützung zu Hause die Kinderspitex zu organisieren. Dies erleichtert die Rückkehr in den Alltag und sie können zu Beginn die Verantwortung mit Fachpersonen teilen.

evlk NEWS

Begegnung in der Glasi Hergiswil

Bei allerschönstem Frühlingswetter und schon fast sommerlichen Temperaturen trafen sich am 21. April über 40 Eltern, Grosseltern und Kinder in der Glasi Hergiswil. Nach einem Apéro am See mit feinem Zopf ging es gruppenweise los zu einer kleinen Rundtour. Man konnte das Museum besuchen, ins Glaslabyrinth und sogar eine Glaskugel selber blasen. Ein tolles Programm, das auch den Kindern gut gefiel!

Danach trafen sich die 3 Gruppen wieder zum gemütlichen Picknick auf dem Glasi-Spielplatz. Dort blieb viel Zeit, um einander kennen zu lernen, auszutauschen und alte Bekanntschaften aufzufrischen. Schön war auch, dass Anne dabei war, die vor 17 Jahren eine Lebertransplantation hatte, und die nun selber Mutter von 2 gesunden Kindern ist. Solche Beispiele machen Mut für die Zukunft unserer eigenen leberkranken Kinder!

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder im September am nächsten Treffen in Winterthur!

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org

Jahrestreffen EVLK

Die Sonne meinte es gut mit uns an diesem Herbsttag, an dem wir auf 30 Jahre EVLK anstossen durften. Es fanden spannende Begegnungen mit angeregten Diskussionen statt und freudige Wiedersehen nach Jahren ohne Kontakt. Die Kinder waren besonders interessiert an Begegnungen mit anderen, ebenfalls transplantierten Kindern. Es war rührend, wie sie miteinander gespielt, geredet und das Papiliorama entdeckt haben! Die Krankheiten unserer Kinder stellen uns im Alltag vor vielfältige Herausforderungen. Gerade deshalb war es sehr wohltuend, in einem entspannten Rahmen untereinander auszutauschen. Besonders motiviert haben uns die beiden transplantierten Frauen, die ihre Kinder mitgebracht haben. Es ist wunderbar zu sehen, wie Maya und Anne trotz den gesundheitlichen Einschränkungen, die Krankheit und Transplantation mit sich bringen, eine eigene Familie gegründet haben!

Das wünschen wir unseren Kindern: Dass ihnen alle Möglichkeiten im Leben offenstehen und sie ihren Weg gehen können.