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Medikamente

Immunsuppressoren

 

Vom Moment der Transplantation an werden Medikamente verabreicht, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressoren), um eine Abstossung der verpflanzten Leber zu verhindern. Die am häufigsten verwendeten Medikamente gegen Abstossung sind Prograf, Kortison und Cellcept. Am Anfang will der Körper Ihres Kindes dieses Organ, das nicht ihm gehört, nicht „annehmen" und stösst es ab. Der Körper sendet Zellen und Substanzen aus, um das Transplantat zu schädigen. Es geschieht dasselbe, wie wenn eine Krankheit oder eine Infektion bekämpft wird.

Im Fall einer Transplantation muss jedoch diese Abstossung verhindert werden. Ihr Kind erhält also Medikamente, um die „Vernichtungszellen" am Funktionieren zu hindern. Der Nachteil ist, dass Ihr Kind anfälliger für Infektionen wird. Es muss also ein Gleichgewicht zwischen den Medikamenten, die gegen die Abstossung gegeben werden und dem Infektionsrisiko gefunden werden. Glücklicherweise erkennt der Körper nach circa einem Jahr die Leber teilweise als „seinen Bestandteil" an und die Medikamente können vermindert werden.

Um ein optimales Gleichgewicht zwischen zu viel oder zu wenig Medikament zu finden, muss regelmässig die Dosis im Blut (Blutspiegel) bestimmt werden.

 

Medikamente gegen Viren, Bakterien oder Pilze

Durch die Medikamente gegen Abstossungsreaktionen ist der Patient anfälliger für Infektionen. Diese Infektionen werden in der Regel durch die Verbreitung von Bakterien, Pilzen oder Viren verursacht, die normalerweise im Organismus Ihres Kindes leben. Um eine Infektion zu verhindern, müssen auch Medikamente gegen Bakterien, Pilze oder Viren eingenommen werden.

 

Blutdrucksenkende Medikamente

Im Allgemeinen wird der arterielle Blutdruck Ihres Kindes wegen der Immunsuppressoren zu hoch. Mit Medikamenten muss also der arterielle Blutdruck gesenkt werden.

 

Blutverdünnungsmittel

Während einer gewissen Zeit muss das Blut leicht verdünnt werden, um eine Thrombose in den Gefässen, die genäht wurden, zu vermeiden.

 

Magensäurehemmer

Diese Medikamente hemmen die Sekretion von Magensäuren. Sie werden angewendet, um den Magen Ihres Kindes zu schützen und Bauchschmerzen vorzubeugen, die durch die Einnahme von Kortison auftreten können

 

Weitere Medikamente und Informationen

Detaillierte Informationen zu den Medikamenten und deren Nebenwirkungen finden Sie hier.




evlk NEWS

Jahrestreffen EVLK

Samstag, 16. September 2017

10.30 Uhr Papiliorama Kerzers

 

Ich freue mich sehr, euch zum Jahrestreffen einzuladen! Es findet am Samstag, 16. September im Papiliorama Kerzers statt. Bei einem Apéro werden wir auf die 30 Jahre EVLK anstossen, Erinnerungen austauschen und über die Fortschritte unserer Kinder staunen. Dazu seid ihr alle sehr herzlich eingeladen, ob erst seit kurzer Zeit im Verein oder schon lange zugehörig. Ganz besonders möchte ich die transplantierten Erwachsenen einladen. Ich persönlich fände es sehr inspirierend, von euch zu hören, wie es euch ergeht, welche Erinnerungen ihr habt und wie ihr das Leben meistert!

Der Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Eingang. Wir werden mit einem Apéro beginnen und nachher nach Interesse das Papiliorama entdecken. Für eure Verpflegung seid ihr selber zuständig, es gibt einen Picknickplatz draussen, ausserdem steht ein Selbstbedienungsrestaurant zur Verfügung. Details zum Papiliorama findet ihr auf deren Homepage www.papiliorama.ch.

Bitte meldet euch bis am 8. September unter info@evlk.ch an. Der Eintritt wird von der Stiftung Sternschnuppe übernommen, herzlichen Dank!

 

MAHANA4Kids

MAHANA für Kinder ist eine Geste der Solidarität für Kinder mit einer Lebererkrankung und ihrer Familie. Das Schweizer Zentrum für Kindheits- Lebererkrankungen (CSMFE) befindet sich in den Genfer Universitätskliniken und ist das nationale Referenzzentrum für Erkrankungen der Leber des Kindes. So sind es Kinder und ihre Familie, die aus der ganzen Schweiz verteilt , regelmässig nach Genf reisen müssen. Dies für eine einzelne Beratung, Follow-up - Behandlungen oder für eine Lebertransplantation selbst.

Es ist leicht vorstellbar , dass regelmässige Reisen nach Genf, mit Aufenthalten von Tagen, mehere Wochen bis manchmals zu Monaten eine grosse Auswirkung auf das Leben des Kindes und dessen Familie hat. Sie sind auf die eigenen Kosten angewisen, eine Wohung oder zumindest ein Zimmer, Nahrung und nicht zu vergessen, die Betreuung der Geschwisterkinder. Eines der Elternteile bleibt zu Hause bei den Geschwisterkinder oder auch um einfach der Arbeit nachzugehen. Dieser Berg stellt eine grosse Belastung für die Eltern dar, nicht selten, weil ein Teil seine Beschäftigung reduzieren oder ganz aufgeben muss. Zu der emotionalen Belastung kommen dann auch die finanziellen Sorgen. Dieses Gewicht an Belastungen zu stemmen ist nicht immer einfach.

Da kommt MAHANA ins Spiel!

http://mahana4kids.jimdo.com