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Intensivstation

Die Kinderintensivstation

Das ist ein schwieriger Abschnitt! Ihr Kind wird im künstlichen Schlaf gehalten und beatmet, damit es ruhig und ohne Schmerzen bleibt. Es liegt reglos inmitten von Geräten und einem Wirrwarr aus Schläuchen. Rundherum blinkt es und die vielen Geräte piepsen. Mit der Zeit verstehen Sie den Sinn und Zweck der Schläuche und Geräte und das Pflegepersonal steht ihnen immer hilfsbereit zu Seite. Genaue Erklärungen finden Sie hier.

 

Auf der Intensivstation liegt Ihr Kind normalerweise „allein“ auf einem Zimmer. Es ist ständig eine Pflegekraft anwesend, die nur für Ihr Kind verantwortlich ist und rund um die Uhr zur Verfügung steht. Die Besuchszeit für Eltern ist nicht eingeschränkt. Wenn Sie es wünschen, können Sie Tag und Nacht an der Seite Ihres Kindes verbringen. Es ist aber sehr wichtig, dass auch Sie sich Zeit für sich selbst nehmen, sich auszuruhen, etwas essen und trinken und auch im Freien etwas Luft schnappen. Andere Besuche als die der Eltern sind stark eingeschränkt. Die Pflegenden erklären Ihnen die strikten Hygienemassnahmen.

 

Die Zeit auf der Intensivstation schwankt zwischen einigen Tagen bis vier Wochen. Es können zahlreiche Komplikationen und Probleme auftreten und es werden häufig Kontrollen und Untersuchungen durchgeführt.

Nach diesem Aufenthalt wird Ihr Kind in die kinderchirurgische Abteilung verlegt, die Sie und Ihr Kind bereits kennen.

evlk NEWS

Begegnung in der Glasi Hergiswil

Bei allerschönstem Frühlingswetter und schon fast sommerlichen Temperaturen trafen sich am 21. April über 40 Eltern, Grosseltern und Kinder in der Glasi Hergiswil. Nach einem Apéro am See mit feinem Zopf ging es gruppenweise los zu einer kleinen Rundtour. Man konnte das Museum besuchen, ins Glaslabyrinth und sogar eine Glaskugel selber blasen. Ein tolles Programm, das auch den Kindern gut gefiel!

Danach trafen sich die 3 Gruppen wieder zum gemütlichen Picknick auf dem Glasi-Spielplatz. Dort blieb viel Zeit, um einander kennen zu lernen, auszutauschen und alte Bekanntschaften aufzufrischen. Schön war auch, dass Anne dabei war, die vor 17 Jahren eine Lebertransplantation hatte, und die nun selber Mutter von 2 gesunden Kindern ist. Solche Beispiele machen Mut für die Zukunft unserer eigenen leberkranken Kinder!

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder im September am nächsten Treffen in Winterthur!

Eidgenössische Volksinitiative «Organspende fördern  – Leben retten»

Für Klarheit und Sicherheit in der Organspende

Worum geht es?

Mit der Lösung der vermuteten Zustimmung sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, sich Ihren Willen zur Organspende zu bilden. Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies in einem Register festhalten. Ansonsten wird von einer Zustimmung ausgegangen. Dies bringt Vorteile, und zwar in jedem Fall.

Wir sind alle aufgerufen, uns über diese Initiative Gedanken zu machen! Bitte informieren Sie sich über die Homepage von Swisstransplant. Dort können auch Unterschriftenbogen runtergeladen werden. Bitte ausfüllen, Unterschriften sammeln, zurücksenden.

www.swisstransplant.org

Jahrestreffen EVLK

Die Sonne meinte es gut mit uns an diesem Herbsttag, an dem wir auf 30 Jahre EVLK anstossen durften. Es fanden spannende Begegnungen mit angeregten Diskussionen statt und freudige Wiedersehen nach Jahren ohne Kontakt. Die Kinder waren besonders interessiert an Begegnungen mit anderen, ebenfalls transplantierten Kindern. Es war rührend, wie sie miteinander gespielt, geredet und das Papiliorama entdeckt haben! Die Krankheiten unserer Kinder stellen uns im Alltag vor vielfältige Herausforderungen. Gerade deshalb war es sehr wohltuend, in einem entspannten Rahmen untereinander auszutauschen. Besonders motiviert haben uns die beiden transplantierten Frauen, die ihre Kinder mitgebracht haben. Es ist wunderbar zu sehen, wie Maya und Anne trotz den gesundheitlichen Einschränkungen, die Krankheit und Transplantation mit sich bringen, eine eigene Familie gegründet haben!

Das wünschen wir unseren Kindern: Dass ihnen alle Möglichkeiten im Leben offenstehen und sie ihren Weg gehen können.